Dies sind meine persönlichen Notizen und – persönlich hin oder her – es würde mich natürlich schon interessieren, wer hier so mitliest und wie viele Leser es gibt. Eigentlich hatte ich vor ganz auf Tracking zu verzichten. Das habe ich dann doch nicht über das Herz gebracht: Die Neugier siegte.

Im Prinzip gibt es dann zwei Lösungen: Entweder selbst implementieren (z.B. mit Piwik) oder extern hosten lassen und nur die Daten abrufen (das wäre dann Google Analytics). Beides hat Vor und Nachteile.

Google Analytics ist mir nicht wirklich geheuer. Nicht erst seit den Snowden Enthüllungen ist klar: Alle erhobenen Daten werden auch irgendwie verwurstet. “Ich habe doch nichts zu verbergen zieht nicht.”

Insofern: Google Analytics ist raus.

Selber hosten ist da die klare Alternative. Immerhin liegen die erhobenen Daten dann nur in meiner eigenen Verantwortung. Also habe ich auf Piwik umgestellt, das auf meinem eigenen Webspace liegt und dessen Daten nur mir zugänglich sind. Weiter gehen diese Daten auch nicht.

Falls du nicht erfasst werden willst, kannst du das Tracking auch deaktivieren. Ob und wie du von dieser Seite getrackt wirst, siehst du hier:

Ein weiteres solches Thema sind Kommentare und soziale Netzwerke. Kommentare kann ich hier nicht einbinden, ist ja alles statisch, also auch kein user created content. Dafür gibt es spezielle Anbieter. Ich habe mich für Disqus entschieden, die imho ganz vernünftig vorgehen.

Bei beidem gilt aber: Nur wenn auch gewünscht.

Die Links auf Soziale Netzwerke sind genau das: Links. Hier wird nicht ungefragt eine Facebook oder Google API eingebunden. Die Einstellung für Disqus wird in einem Cookie gespeichert und läuft nach einem Monat ab. Danach kann die Kommentarfunktion wieder neu aktiviert werden, oder eben nicht.

Es gibt drei Stellen, an denen ich weitere Kompromisse eingehe:

Meine Bilder werden teilweise auf Flickr gehostet. Das macht mir das Leben viel einfacher, da ich von überall ohne großes Gewese Bilder in großer Auflösung hochladen, teilen und eben auch hier einbinden kann. Dazu habe ich ein Flickr-Plugin für Ruby leicht modifiziert und hier eingebunden. Damit bekomme ich die passenden Bilder in einer Auflösung sich so mehr oder weniger gut in die hier laufenden Media Queries einbindet.

Die Webfonts kommen von Google. Ist vielleicht purer Eitelkeit, aber Verdana rockt nun nicht so meine Welt. Wem dieses Detail wirklich so richtig wichtig ist, hat die Domain wahrscheinlich sowieso geblockt und ist auch an den entsprechenden 90ies Look gewöhnt.

jQuery und die hier verwendete Icon Font (FontAwesome) liegen in CDNs. Konkret ist das BootstrapCDN und code.jquery.com. Dies hat einen charmanten Vorteil: Das halbe Web macht das genau so, also liegen diese Assets höchstwarhscheinlich sowieso schon im Browser Cache, müssen also nicht neu geladen werden.

Bei allen drei Methoden werden zumindest schon mal weder Cookies gesetzt noch laufen irgendwelche offensichtlichen Tracking-Daten zu den Anbietern. Die IP-Adresse des Besuchers ist natürlich trotzdem klar für den Anbieter.

Imho ist das vertretbar. Wie seht ihr das?